Stalkingkonferenz 2017

10-Jahre-Nachstellungsgesetz
Wieder selbstbestimmt leben

Campus Virchow-Klinikum der Charité Universitätsmedizin Berlin, 4.4.2017

Willkommen zur Stalkingkonferenz 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen, liebe Interessent*innen!

Die Stalkingkonferenz 2017 nähert sich mit großen Schritten. Nächste Woche ist es soweit, dass mehr als 30 Referent*innen mehr als 15 Symposien, Vorträge, Workshops und Psychiatrie-Lectures rund um das Thema Stalking anbieten werden. Seit der Stalkingkonferenz 2005 in Frankfurt hat im deutschsprachigen Raum keine vergleichbare Veranstaltung mehr stattgefunden!

In diesen 12 Jahren hat es bedeutende Weiterentwicklungen auf den Ebenen der Gesetzgebung, der Strafverfolgung, der Opferhilfe, der Täterarbeit und aller daran beteiligten Berufsgruppen aus Justiz, Psychiatrie, Psychologie und sozialer Arbeit gegeben.

Umso mehr freuen wir uns, Ihnen ein hochkarätiges und spannendes Programm bieten zu können, das alle genannten Aspekte abbildet!

Wir laden  Sie herzlich ein, nach Berlin zu kommen, sich fortzubilden, mitzudiskutieren und das Netzwerk gegen Stalking kennenzulernen und darin mitzuwirken.

Wolf Ortiz-Müller
Leiter Stop-Stalking;
Psychologischer Psychotherapeut

Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz
Konferenzpräsident; Direktor der Klinik
für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité CCM

Heiko Maas,
Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz

Stalking ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine schwerwiegende Straftat. Wie Betroffenen noch besser geholfen und sie geschützt werden können, darum geht es bei dieser Konferenz – und das macht dieses Treffen so wichtig.“

Prof. Dr. med. Dr. phil.
Andreas Heinz,
Kongresspräsident

Stalking stellt ein Problemverhalten dar, für dessen Lösung viele Professionen im Netzwerk zusammenarbeiten müssen. Ich freue mich, dass auf dieser Konferenz die verschiedenen Perspektiven miteinander verknüpft werden.“

Dr. Dirk Behrendt (Bündnis90/Die Grünen) Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Um Nachstellung wirksam zu bekämpfen, müssen Betroffene und Stalker*innen auf sie zugeschnittene Angebote erhalten. Strafjustitielles Vorgehen muss Hand in Hand gehen mit psychosozialer Unterstützung der Opfer und professioneller Täterarbeit. Ich freue mich, wenn die Konferenz mit den Exptert*innen aus dem In- und Ausland hierfür Impulse setzen kann, damit wir auch in Berlin neue Wege beschreiten können.“